Konzertbericht: Death Hawks, Sahara Surfers & Tracker, Kulturfabrik Kufstein, 17. Mai 2014
„Psychedelisch (zusammengesetzt aus altgriech. ψυχη psychḗ – ‚Seele‘ und δῆλος dẽlos – ‚offenkundig, offenbar‘) bezeichnet einen durch den Konsum bestimmter Drogen (sogenannter Psychedelika), aber auch mittels geistiger und ritueller Praktiken (etwa Trancetanz oder Meditation) erreichbaren veränderten Bewusstseinszustand. Dieser zeichnet sich unter anderem durch eine Aufhebung der Grenzen zwischen dem Ich und der Außenwelt aus, wodurch es zu spirituellen Erlebnissen und Erfahrungen von Alleinheit kommen kann. In diesem Zusammenhang spricht man oft auch von einer Bewusstseinserweiterung.“
Soweit Wikipedia. Eine wichtige Quelle psychedelischer Erfahrung lässt das allwissende Lexikon hier aber eher unter den Tisch fallen: Musik. Dabei gehört das „hypnotische“, „halluzinogene“ Element – also die Möglichkeit, sich komplett in Klangwelten fallen zu lassen und alles Andere auszublenden – aus meiner Sicht zu den wichtigsten Eigenschaften von Musik (egal ob es sich nun um eine Mozart-Sinfonie, LSD-vernebelten Psychedelic Rock oder repetitive Elektronik handelt).
Ein schönes Beispiel für die hypnotisierende Wirkung von Musik konnte man sich kürzlich in der KuFa Kufstein genehmigen. Der verdienstvolle Verein Kulturfabrik hatte gleich drei Bands eingeladen, die für Rockmusik der ausufernd-psychedelischen Art stehen.



